Betrug: Unternehmer Michael Burat und Rechtsanwalt verurteilt
19. Februar 2012Das Landgericht Osnabrück hat den Internetunternehmer Michael Burat (outlets.de), einen Münchner Rechtsanwalt, sowie zwei Komplizen wegen Betrugs verurteilt.
Das Landgericht Osnabrück hat den Internetunternehmer Michael Burat (outlets.de), einen Münchner Rechtsanwalt, sowie zwei Komplizen wegen Betrugs verurteilt.
Mit Abofallen im Internet haben dubiose Geschäftemacher sechs Jahre lang ungestraft Millionen Deutsche abkassiert. Jetzt endlich sind Politik und Justiz wach geworden. Die Größen der dubiosen Branche bringen sich schon in Sicherheit – oder schlagen wild um sich.
Internetseiten mit versteckten Preisangaben und Kosten gibt es zu den unterschiedlichsten Themen. Mal soll man die eigene Lebenserwartung herausfinden können, mal werde man zu einem Casting eingeladen, mal wartet angeblich Nachbarschaftspost, mal soll man feststellen, ob man zu viel Alkohol trinkt. Und nicht selten wird mit dem Download kostenloser Programme geworben – um dann plötzlich Geld kassieren
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Im Kampf gegen Abofallen im Internet hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zwar weitere Erfolge verzeichnen können. Trotzdem fordern die Verbraucherschützer jetzt endlich echte Hilfe von der Politik. Nachdem der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) geklagt hatte, wurden die Betreiber der Seiten Outlets.de und Onlinedownloaden.de mangels Kostentransparenz zur Unterlassung verurteilt. Doch die Urteile sind nicht mehr als Nadelstiche
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Wer auf der Seite outlets.de seine Daten einträgt, schließt keinen wirksamen Vertrag ab und muss deshalb auch nicht bezahlen. Das hat das Amtsgericht Leipzig festgestellt. In dem Fall ging es eigentlich um die Frage, ob outlets.de zahlungsunwilligen Opfern mit einem negativen Schufa-Eintrag drohen darf. Ein Betroffener wollte sich nämlich nicht gefallen lassen, dass die Betreiber der
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Die Betreiber der umstrittenen Seite outlets.de dürfen bei zahlungsunwilligen “Kunden” keinen negativen Schufa-Eintrag veranlassen. Das hat das Amtsgericht Halle festgestellt. Outlets.de macht seit gut zwei Monaten vielen Menschen zu schaffen. Die Seite wirbt mit Adressen zum Thema Outlets, Fabrikverkauf, Lagerverkauf und Shopping – und einem riesengroßen Button “Jetzt anmelden”. Viele Internetnutzer trugen und tragen bei outlets.de
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Rechnungen von outlets.de sorgen derzeit bei vielen Menschen für helle Aufregung. Die Verbraucherzentrale Hessen hat dazu ihre ganz eigene Meinung. “Outlets und Fabrikverkauf – Bis zu 80 % sparen” heißt es auf der Webseite outlets.de, garneirt mit vielen Produktfotos und Stichworten wie “Fabrikverkauf”, “Werksverkauf”, “Lagerverkauf” und “Restposten” – eben Begriffen, nach denen viele Schnäppchenjäger suchen.
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