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fabrik-einkauf.com: Betrugsprozess beginnt
Weil sie mit der Seite fabrik-einkauf.com groß abzocken wollten, müssen sich jetzt drei Männer vor Gericht verantworten.
Fabrik-einkauf.com hatte vor knapp zwei Jahren für
riesigen Wirbel gesorgt. Tausende Menschen bekamen damals Rechnungen über 86 Euro, weil sie sich angeblich auf der Seite angemeldet hätten.
Hinter den Rechnungen, die im Namen einer RC Online Vermarktungsgesellschaft in London verschickt wurden, steckten nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft drei Jura-Studenten aus dem Raum Göttingen und aus Hamburg. Sie müssen sich jetzt vor dem Landgericht Göttingen wegen gewerbsmäßigen Betrugs verantwortet, berichtet die HNA.
Den Ermittlungen zufolge hatten die Beschuldigten rund 600.000 Menschen Werbe-Mails geschickt. Wer die darin enthaltenen personalisierten Links klickte, wurde auf eine Anmeldeseite mit versteckter Preisangabe geführt - und erhielt dann wenig später die Rechnung.
Insgesamt,
so die HNA, wurden 27.000 Rechnungen verschickt. Etliche Betroffene zahlten, so dass die letztlich eine Beute von 130.000 Euro zusammenkam. Viel hatten die Drahtzieher von dem Geld allerdings nicht. Im November 2007
durchsuchten Polizei und Staatsanwaltschaft die Räume der Verdächtigen und stellten das Geld sicher.
Vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Göttingen beginnt am Montag nun der Prozess gegen die drei Beschuldigten. Auf gewerbsmäßigen Betrug steht Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und zehn Jahren.


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