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Achtung: Neue Welle von Trojaner-Rechnungen rollt

Bild: Peter Eggermann/fotolia.com

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Miese Mails an Weihnachten: Kurz vor den Festtagen verschicken unbekannte Kriminelle wieder vermehrt gefälschte Rechnungen. Im Anhang: Zip-Dateien mit Schadprogrammen.

Es ist das alte Spiel, neu aufgelegt. Die Täter verschicken Mails, die auf den ersten Blick wie ganz normale Rechnungen aussehen. „Heute erhalten Sie Ihre Rechnung für die Dienste anderer Anbieter im PDF-Format Den Betrag von 88,56 EUR buchen wir in den nächsten Tagen von Ihrem Konto ab. Herzliche Grüße, Ihre 1&1 Telecom GmbH„, heißt es da zum Beispiel unter dem Betreff „1&1 Telecom GmbH – Ihre neue aktuelle Rechnung 33246070 vom 22.12.2014“. Und in einer anderen Mail: „Guten Tag, mit dieser E-Mail erhalten Sie eine Rechnung für Ihr STRATO Produkt in Höhe von 20,10 EUR. Vielen Dank für Ihren Einkauf, aus Ihrem STRATO-Online-Team„.

Jeweils im Anhang ist eine Zip-Datei mit dem Namen rechnung und einer Zahlen- und Ziffernkombination zu finden. Aber natürlich handelt es sich dabei nicht um eine Rechnung. Wer auf die Zip-Datei klickt und diese öffnet, aktiviert damit automatisch ein gefährliches Schadprogramm.

Gefährlich ist das Ganze deshalb vor allem, weil bislang nur die wenigsten Virenscanner die Gefahr erkennen. Im Test von Virustotal.com war es am Mittwochnachmittag nur einer von 38 Scannern, die bei der Datei Alarm schlugen. Diese Zahl dürfte zwar jetzt recht schnell steigen, aber gerade wer ein veraltetes Virenschutzprogramm hat, kann hier schnell Probleme bekommen.

Grundsätzlich gilt: Wer unerwartete, fragwürdige oder unbekannte Rechnungen per Mail erhält, sollte stets sehr vorsichtig sein. Beigefügte Dateien im zip-Format sind grundsätzlich als potenziell gefährlich einzustufen.