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Vorsicht bei Auskunftsdiensten: Weiterverbinden oft teuer

Wer telefonische Auskunftsdienste nutzt, muss aufpassen, dass er nicht in der Kostenfalle landet. Sich weiterverbinden zu lassen, kann nämlich sehr schnell teuer werden. Knapp zwei Euro pro Minute sind für eine solche Verbindung keine Seltenheit.

Symbolbild: fotolia.com

11880 und 11833 sind wohl die bekanntesten Auskunftsdienste, doch Angebote wie diese gibt es viele in Deutschland. Ob nun die Frage nach einer Telefonnummer, Hotels und Restaurants in der Umgebung oder der nächsten Tankstelle: Welche und wie viele Auskünfte der Anrufer erhält, hängt vom jeweiligen Dienst ab.

Wichtig ist es, sich bei telefonischen Auskunftsdiensten der oft sehr hohen Kosten bewusst zu sein: Knapp zwei Euro pro Minute sind dabei nämlich keine Seltenheit. Und teilweise fällt pro Verbindung zusätzlich zum Minutenpreis auch noch ein einmaliges Verbindungsentgelt an. Auch eine beim Festnetzanbieter gebuchte Flatrate deckt solche Gespräche nicht ab.

Besser nicht verbinden lassen

„Man sollte sich von einer Auskunft besser nicht an die erfragte Nummer weiter verbinden lassen. Das wird schnell teuer, denn abgerechnet wird weiterhin zu den Konditionen des Auskunftsdienstes. Es fällt in der Regel ein Vielfaches der Kosten eines normalen Gesprächs an“, sagt Rafaela Möhl vom Onlinemagazin www.teltarif.de.

Während die Konditionen für Gespräche aus dem Festnetz vom jeweiligen Auskunftsdienst festgelegt werden, hängen die Kosten für Anrufe aus den Handynetzen meist vom Mobilfunkanbieter ab und sind teils noch einmal deutlich höher.

Einfach im Internet recherchieren

„Anrufe bei der Auskunft lassen sich vermeiden, indem man die gesuchte Information schlicht im Internet recherchiert. Das ist in der Regel deutlich günstiger. Zu Hause kann man auf die heimische Flatrate zurückgreifen und unterwegs bieten Smartphones den nötigen Internetzugang“, so Möhl weiter. Einige Auskunftsdienste hätten auch eine eigene App im Programm.