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CarrierIQ: Apple will Software restlos entfernen

Nach unserem Bericht über CarrierIQ, der „Spionagesoftware“ in verschiedenen Android-Handys, war nicht so ganz klar, welche Mobiltelefone davon betroffen sind. Nur hat sich Apple zu der Frage geäußert.

CarrierIQ: die Schnüffelsoftware beschäfigt Handynutzer - Foto von fotolia.com

Apple hat für seine Telefon eingeräumt, CarrierIQ genutzt zu haben. Seit iOS 5 ist CarrierIQ aus den meisten Geräte entfernt worden. Hier das Originalstatement von Apple:

„We stopped supporting CarrierIQ with iOS 5 in most of our products and will remove it completely in a future software update. With any diagnostic data sent to Apple, customers must actively opt-in to share this information, and if they do, the data is sent in an anonymous and encrypted form and does not include any personal information. We never recorded keystrokes, messages or any other personal information for diagnostic data and have no plans to ever do so.“
 
„Wir haben die Unterstützung für CarrierIQ mit iOS 5 in den meisten unserer Produkte aufgegeben und werden es mit einem kommenden Update komplett entfernen. Bevor überhaupt diagnostische Daten an Apple gesendet werden müssen unsere Kunden aktiv zustimmen. Falls sie das tun, so werden diese Daten anonym, verschlüsselt und ohne persönliche Informationen übertragen. Wir haben niemals Tastatureingaben, Nachrichten oder andere persönliche Nachrichten zu Diagnosezwecken aufgezeichnet und haben keine Planungen, dies jemals zu tun.“

Während in den USA die Wogen noch lange nicht geglättet sind, verbreitet sich die Information über CarrierIQ in Deutschland nur langsam. Aktuell ist auch noch nicht so ganz klar, welche deutschen Provider (falls überhaupt) CarrierIQ einsetzen oder eingesetzt haben. AT&T und Sprint haben eingeräumt, CarrierIQ in den USA genutzt zu haben. In Deutschland haben Deutsche Telekom und Vodafone ausgeschlossen, die Software jemals eingesetzt zu haben.

Vermutlich wird die Zukunft zeigen, wie umfangreich die Schnüffelsoftware tatsächlich weltweit genutzt worden ist. Wir werden für Sie die internationale Entwicklung in diesem Fall weiter beobachten.